Base Camp Bad Urach

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5.1.2019 Es geht los

Zwischen Weihnachten und Neujahr wurde es dann doch noch wahr. Der Kauf unseres Base Camps wurde abgeschlossen. Wir haben ja schon langsam nicht mehr daran geglaubt. Den Kaufvertrag haben wir Anfang August unterschrieben. Warum auch immer brauchten die Behörden bei uns irgendwie besonders lange. Jetzt kommen wir etwas in Zeitdruck um das Lager bis im April fertig zu haben.

Bis gestern waren wir mit der Bauvorbereitung beschäftigt. Materialtransport, Werkstatt einrichten, etc. Heute wollten wir dann loslegen. Als wir Morgens aufgestanden sind hat es stark geschneit. Die Autofahrt nach Urach war dann auch dementsprechend spannend. Deswegen konnten wir auch erst gegen 11 beginnen.

Als erstes war die Unterkonstruktion der OSB- Ständer Wand dran. Nach den ersten OSB-Platten kamen auch schon die Stromkabel und Dosen für die Steckdosen dran. Dann stellten wir auch schon die Schalsteine auf, mit Betonieren ist es halt nichts bei Minusgraden, jetzt heißt es warten auf wärmeres Wetter.

 

10.1.2019 warten auf wärmere Temperaturen

Auch Heute war erst mal wieder Schneeschaufeln angesagt. Der Schneehaufen erreicht mittlerweile 2m Höhe. Zum Betonieren ist es nach wie vor zu kalt. Deswegen laufen die Arbeiten auch nur mit angezogener Handbremse. Heute haben wir weitere Stromkabel verlegt und die Wasserleitung zum Reinigen der Neoprenanzüge. Dann gab es noch weitere Bauvorbereitungen

12.1.2019 Betonieren die erste

Heute waren die Temperaturen dann endlich etwas über dem Nullpunkt und auch die Nacht versprach nicht allzu kalt zu werden, also beschlossen wir mit dem Beton loszulegen. Zuerst aber mussten die Schalsteine ausgerichtet und armiert werden. Gar nicht so einfach wenn der Untergrund sehr uneben ist. Aber mit Hilfe von Wasserwagen und Laser war es dann irgendwann geschafft. Aus Sicherheitsgründen nahmen wir angewärmtes Wasser zum Betonieren.

15.1.2019 Weiter geht´s

So die Temperaturen sind endlich wieder stabil über Null Grad, dann ging es heute gleich weiter mit dem Beton. Zuerst musste ein Schalstein gekürzt werden um die Länge genau anzupassen. Mit der Flex eine sehr staubige Angelegenheit. Danach wurde auch die vordere Seite schon eingepasst. Jetzt noch an der anderen Seite die Schalsteine für die Vorderseite betonieren, dann kann endlich die Wand gebaut werden. Es geht voran.

26.1.2019

Nachdem das Wetter ja die letzten Tage nicht geeignet zum Bauen war ging es heute endlich weiter. Der Beton war hart genug dann konnten wir an die Holzrahmenkonstruktion gehen. Wenn uns nachmittags nicht das Material ausgegangen wäre hätten wir den Raum dann heute noch verkleidet bekommen. Also jetzt erst mal Material kutschen.

28.1.2019

Heute wurde die Trennwand beidseitig verkleidet. Danke an den Staplerfahrer bei Hornbach der mir viele Mühen erspart hat 🙂

2.2.2019

Heute haben wir die Zwischendecke auf der Seite unseres Lagerraumes eingezogen. Zuerst das Verschrauben der Balken dann das Verkleiden der Balken von unten mit OSB Platten. Überkopfarbeiten ist ganz schön anstrengend. Danach die Isolation mit Glaswolle und das anbringen einer Dampfsperre auf den Balken. Das Obergeschoss wird beheizt werden und wir haben noch jede Menge Isolationsmaterial in unserer Scheune. Später haben wir die Deckenbalken noch mit 22mm OSB Platten belegt. War ein ziemlich langer Tag.

9.2.2019

Heute stand leider auch wieder nur wenig Zeit zur Verfügung um zu bauen. Provisorisch haben wir die Treppe mal befestigt das wir die Leiter zum hochkommen nicht mehr brauchen. Dann haben wir ein geniales Tool von Wolfcraft entdeckt um schräge Löcher zu bohren, damit können wir weitestgehend auf Winkel verzichten. Dann haben wir auch noch die Frontverkleidung vorbereitet.

16.2.2019

Heute haben wir die Deckenbalken der Zwischendecke voll eingebaut und die Treppe gesetzt. Nach einem langen Tag sind wir ein großes Stück voran gekommen.

18.2.2019

Betonieren mit Hindernissen: Endlich ist es soweit - wir können die Böden in unseren zwei Räumen nivellieren und für den Anbau das Fundament betonieren. Morgens habe ich dann telefonisch den Beton bestellt. Wir haben dann die Räume geputzt und die notwendigen Schalungen gebaut. Der große Betonlaster kam dann sogar eine halbe Stunde zu früh. Nach den beiden Räumen kam dann das Fundament dran. Was kam aus dem großen Laster raus: Ein kleines Häufchen und dann war er leer. Ich fragte den Fahrer was los ist. Er antwortete das er nur 3 qm Beton dabei hätte. Ich hatte aber 4 bestellt. Er rief seinen Chef an und dann folgten leider üble Beschimpfungen nach dem ich mich geweigert habe die drei Meter zu bezahlen. Ich wollte erst bezahlen wenn die Lieferung komplett ist. Ich musste mir dann anhören, das ich zu wenig bestellt hätte und ein Lügner wäre. Ich stellte mich stur, der Fahrer ging dann mit den Worten : " Er ist in einer halben Stunde wieder da." Tatsächlich war er dann kurze Zeit später wieder mit dem restlichen Beton da, der dann recht schnell verbaut war.

Die Moral dieser Geschichte: Bestellt bei schlecht deutsch sprechenden Menschen die Ware schriftlich, dann braucht ihr euch am Telefon auch nicht beleidigen lassen.

21.2.2019 Weiter geht´s

So Beton kann man wieder betreten, hat aber noch nicht die Endfestigkeit, deshalb ging es heute an der Fassade weiter. Die Türen waren schnell eingebaut und das alte Holz zu entfernen war auch einfacher als gedacht.

23.2.2019 Tag der Besuche

Heute vollendeten wir die Zwischendecke und machten an der Fassade weiter. Hans und Micha kamen vorbei und überzeugten sich vom Fortschritt der Arbeiten. Hans errette uns mit einem rollenden Kaffeetransport vom sicheren Tod. Auch Micha sorgte mit flüssigem Gold für unser Wohl. Solche Mitarbeiter brauchen wir noch mehr, auch wenn durch das Bier die Arbeit an dem Tag beendet war. Alkohol auf der Baustelle gibt es bei uns nicht.

25.2.2019 Fenster

Die Fenster und die Abtrennung in der Raummitte waren heute Programm.

1.+2.3.2019 Vollgas

Nachdem wir mit dem Zeitplan durch den Winter und die behördlichen Verzögerungen ziemlich im Rückstand sind und es nur noch 4 Wochen bis zum Saisonbeginn sind stand am Wochenende Vollgas auf dem Programm. Freitag Mittag ging es los. Joe und Tobi arbeiteten bis spät in der Nacht. Am Samstag ging es dann auch sehr früh mit der Unterstützung von Conny los. Übernachtet wurde in der "Wagenburg". Samstag wurde dann auch viel isoliert. In unserer Scheune lagern noch sehr viele "Altbestände" die wir jetzt "entsorgen". Danach freute man sich um so mehr auf die Dusche 🙂 Joe´s Armbanduhr zeigte Samstag Abend 11KM zurückgelegte Strecke an ohne die Baustelle zu verlassen.

 

07.03.2019 oberer Raum

Heute verkleideten wir den oberen Raum vollends mit OSB Platten incl. Dampfsperre. aus Zeitgründen werden wir die Deckenisolation erst machen wenn wir das Dach austauschen. Vermutlich wird es aber dann relativ schnell gehen wenn die Temperaturen steigen :-).

 

08.03.2019 Fassade

Heute war auch wieder Vollgas angesagt. Die alte Fassade auf der Seite des Trockenraums wurde ausgetauscht. In zwei Wochen geht die Saison wieder los und bis dahin muss der Trockenraum fertig sein da gerade am Anfang der Saison viele Buchungen auf uns warten. Conny und ich mussten erst mal die die alten Bretter entfernen, was teilweise im oberen Bereich relativ akrobatisch war. Am Abend war es dann bis auf ein kleines Stück geschafft.

11.03.2019 Fassade und die Odyssey

Heute hatten wir mal wieder ein besonderes Erlebnis. Wir wollten die Rigipsplatten beim Bauhaus in Reutlingen holen und haben extra vorher noch angerufen ob sie auch vorrätig sind. Dort angekommen standen wir vor einem leeren Regalfach. Diskutieren bringt ja auch nichts. Dann ging es weiter zum Obi nach Pfullingen, dort fanden wir allerdings keinen Parkplatz für unser Gespann. Also weiter zum Toom nach Metzingen. Dort hatten wir endlich Erfolg. Schnell zurück und Vollgas. Das Resultat sehr ihr ja auf dem Foto.

19.03.2019 Fassade

Die Arbeiten an der Fassade und im Inneren gehen gut voran. Nach dem Rigips kommt jetzt die Verkleidung aus Solnhofener Marmor dran, den wir direkt aus dem Steinbruch im Altmühltal geholt haben.

20.03.2019 Fassade verfugen

Die verlegten Platten wurden heute gleich verfugt um mehr Stabilität zu bekommen.

22. +23.03.2019 Volle Fahrt voraus

Der Bau des Trockenraumes und weitere Fassadenarbeiten standen auf dem Programm. Nebenbei verkleideten wir auch noch den oberen Lagerraum mit Rigips. Dank der Unterstützung von Hans kamen Tobi und ich ein gutes Stück voran. Der Trockenraum müsste also bis zum Saisonstart noch fertig werden.

25.3.2019 Fassade und Trockenraum

Am Trockenraum wurden die Träger für die Kleiderstangen montiert. Nasse Neoprenanzüge haben ja schon ihr Gewicht. Dann ging es noch an der Fassade weiter. Verspachteln war angesagt. Auch im inneren wurde noch jede Menge verspachtelt. Abends haben wir dann noch im Schneefall einen IBC Container abgeholt. Der Deckel musste dann auch noch mit der Flex abgeschnitten werden. Diese Wanne dient uns dann als neues Desinfektionsbad für unsere Neoprenanzüge. Danke Hansi für die Idee.

25.3.2019 Fassade und Trockenraum

Heute wurden Absperrungen an den Trockenraum montiert. Nicht das unsere Neoprenanzüge noch Füße bekommen. Dann ging es auch noch an der Fassade weiter mit dem Verfugen.